Die mobile Präsentationswand
In der Praxis werden unter anderem Synonyme wie Faltdisplay, mobiler Messestand, Präsentationsdisplay oder Stellwandsystem für
den Begriff Präsentationswandsystem verwandt. Alle diese Begriffe bezeichnen die Systembauart einer freistehenden Wand mit
großflächigen Werbedrucken.
Präsentationswände können somit zu den Kategorien der Messesysteme, Präsentationssysteme und
Displaysysteme zugeordnet werden. Die Displaywand ist allerdings abzugrenzen von den größeren Messewandsystemen.
Präsentationswände kommen in Hotellobbies, auf Messen und Gewerbeschauen, in und vor Supermärkten, am POS (als Verkaufsförderung), in Eingangshallen, Empfangsbereichen, Foyers, in Bahnhöfen und Flughäfen, sowie an sonstigen gut frequentierten Standortorten zum Einsatz. Ein häufiger Begleiter der Werbewand ist die so genannte Promotiontheke.
Ziel ist es ein Unternehmen oder Produkte zu zeigen und zu promoten.
Dabei ist die Qualität der Selbstdarstellung mittels des Präsentationssystems der maßgebliche Faktor für den Erfolg.
Da der Ort der Ausstellung häufig wechselt, sind aus Zeit- und Kostengründen Präsentationswände portabel, zur Selbstmontage und
verpackt so klein, dass sie mit einem normalen Auto transportiert werden können.
Aluminium ist aufgrund des geringen Gewichts das am häufigsten eingesetzte Material des Grundgerüsts.
Als Füllmaterial für die bedruckten Grafikwände wird Kunststoff, Plane, Stoff, Hartstoffplatten wie Forex, Aluminiumverbundplatten
wie Dibon, und in seltenen Fällen auch Spanplatte benutzt.
Abstufungen in der Größe gehen vom kleinen Roll-Up Display über das Banner Display, das Pop-Up Display, das Faltdisplay, das
Stellwand-System, das Messemodulsystem bis hin zum mobilen Messestand. Die Übergänge zu einem kleinen Messestand sind bei den
größeren Systemen fließend. Modulare Präsentationswandsysteme werden deshalb auch häufig als kostengünstige Alternative zu
einem Ausstellungsstand gewählt.
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